Hintergrundbild

Glossar

EG-Bio-Kontrolle / kontrolliert biologischer Anbau

Mit der Verordnung Nr. 2092/91 hat die Kommission der Europäischen Gemeinschaft den biologischen Landbau klar geregelt u. definiert. Nur landwirtschaftliche Betriebe und Verarbeiter, die sich dieser Verordnung unterwerfen, dürfen ihre Produkte als "aus biologisch- oder ökologischem Anbau" bezeichnen und in Verkehr bringen. Dabei muss jeder Betrieb die Code Nr. seiner staatlich zugelassenen Kontrollstelle auf Etiketten o.ä. angeben.(Bei uns DE-ÖKO-022). Darüber hinaus bekommt jeder Betrieb eine eigene Kontroll-Nummer.(Bei uns D-SL-13-2287-ABD). Der Betrieb muss den Kontrolleuren jederzeit Zugang zum gesamten Lager, der Plantage, der Buchführung und allen Plänen gewähren. Darüber hinaus werden Stichproben von Obst oder Laub gezogen und auf Rückstände untersucht.

Mehr zur EG-VO unter www.bio-siegel.de

Mantet Apfel

"Mantet" heißt eine stark duftende, sehr aromatische Apfelsorte, die Anfang August reift . Diese Frühsorte eignet sich wegen der geringen Lagerfähigkeit (Storelife) nur sehr bedingt für den Frischmarkt. Umso mehr allerdings ist sie geeignet für einen hervorragenden Apfelbranntwein, der von Kennern sehr geschätzt wird. 

Demeter

DEMETER ist die griechische Göttin der Fruchtbarkeit der Erde. Seit 1927 gibt es diesen Anbauverband und ist damit der älteste Anbauverband für biologischen Landbau. Er ist der einzige Anbauverband, der weltweit ein Netzwerk eigenständiger Zertifizierungsorganisationen aufgebaut hat. 20 DEMETER -Organisationen gehören DEMETER-International e.V. an. Damit ist für Verbraucher der hochwertige DEMETER- Standard für biologisch-dynamische Lebensmittel wie z.B. Zitrusfrüchte oder Tee sicher- gestellt. Nur Produkte, die von ihrer Entstehung an gemäß den DEMETER-Richtlinien erzeugt und verarbeitet werden, dürfen das DEMETER-Warenzeichen tragen. DEMETER steht für verbürgte Qualität durch biologisch-dynamischen Landbau. Der Kauf von DEMETER-Produkten ist eine Entscheidung für die Gesundheit des Menschen und die Zukunft unserer Erde. 

Mehr Informationen dazu unter www.demeter.de

Pommeau

Pommeau ist ein in der Bretagne weit verbreitetes Getränk, das die Franzosen gerne als Aperitif genießen. Es ist eine Mischung aus frischgepresstem Apfelsaft und Apfel-branntwein mit 18% Alkohol. Pommeau hat durch den Anteil von rohem, unpasteurisiertem Apfelsaft ein feines Aroma. Er wird langsam und ohne Filterhilfsstoffe von den natürlichen Safttrübstoffen befreit und im Gegensatz zum Branntwein kühl getrunken. Laut deutschem Gesetz ist Pommeau ein Likör, der aber von uns ohne jegliche Zusatzstoffe wie z.B. Zucker hergestellt wird. 

Vor-u. Nachlauf

Vorlauf ist der erste, hochprozentige Alkohol, der aus dem Edelstahlkühler des Brenngerätes bei einem Brand (Abtrieb) austritt. Dieser Alkohol ist für den menschlichen Genuss nicht geeignet und muss abgeschieden werden. Dabei ist entscheidend, wie viel. Wird in dieser Phase zu wenig Vorlauf abgeschieden, ist die ganze Vorarbeit (Obst anbauen, pflegen, ernten, einmaischen, vergären) umsonst gewesen und es kann kein Spitzenerzeugnis mehr entstehen. Das gleiche gilt für den Nachlauf, der nicht zu spät abgeschieden werden darf. Wann der richtige Zeitpunkt (oder Alkoholprozentstand) ist, Vor- und Nachlauf abzuscheiden, variiert je nach Obstsorte und zeichnet einen erfahrenen Brennspezialisten aus. Aus diesem "Spiel" entsteht der Mittellauf, aus dem später ein hochwertiger Branntwein entsteht. Wird bei Vor- und Nachlaufwegnahme gespart, bekommt man zwar mehr Mittellauf (Branntwein), dieser ist jedoch von schlechter Qualität.

Äpfel- und Birnensorten

An Äpfelsorten bauen wir an: Delbarestival, Melrose, Fuji, Elstar, Jonagold, Topaz, Rubinette, Gala, Braeburn, Pilot, Akane, Collina, Delprim, Idared u. Vanda. An Birnen bauen wir an: Williams Christ, Conference, Alexander Lucas, Grüfin von Paris, Clapp's Liebling, Novembra, roter Williams sowie versuchsweise im kleinen Rahmen einige neue Sorten.

Südhang des Hoxberg

Die Plantage liegt an einem Süd- Südwesthang des Hoxberg in einer Höhe zwischen 270m bis 300m Meereshöhe. Dort haben wir einen mittleren Jahresniederschlag von 850mm (=850 Liter pro m²). Die Bodenwertzahl beträgt etwa 45 (sandiger Lehm). Bedingt durch den im Vergleich zur Pfalz- hohen Niederschlag und den lehmigen Untergrund können wir (außer bei Junganlagen) auf eine künstliche Bewässerung verzichten, was eine höhere Fruchtqualität einbringt. Darüber hinaus gedeihen hier auch Weinklima liebende Kulturen wie Pfirsiche und Tafeltrauben sehr gut.